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Valencia

Montag, 24. März - Donnerstag, 27. März

So etwas Beeindruckendes hat man aber wirklich lange nicht mehr gesehen.

Was Christina meint, ist das L’Oceanogràfic, das Aquarium als Teil der Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia.

In Valencia sind wir gestern gelandet, nachdem wir Denia am Montag verlassen haben. Übrigens haben wir auf dem Parkplatz am Hafen lediglich 15 € pro Nacht bezahlt, eigentlich recht günstig.

 

Auf kleinen Straßen der Küstenlinie folgend fahren wir durch Oliva (frühstücken an der Strandpromenade), fahren durch Gandia (tauschen an der Repsol Tankstelle die spanische Gasflasche), passieren Cullera (hier haben wir schon auf dem Hinweg übernachtet), um auf dem Campingplatz Coll Vert, sieben Kilometer südlich von Valencia, einzuchecken. Der CP liegt in Meeresnähe am Rand des Naturschutzgebietes Albufera. Was diesen Platz u.a. interessant macht, ist der gut ausgebaute, gut ausgeschilderte Radweg nach Valencia, direkt zu den o.g. Sehenswürdigkeiten.

Caping am Naturpark Albufera
Caping am Naturpark Albufera

Dienstag Morgen ist es soweit – die Akkus sind aufgeladen, die Fahrräder sind startklar, der Radweg entlang des Meeres bis zum Containerhafen wird in Angriff genommen. Schon von weitem sind die architektonischen Kunstwerke der Ciutat de les Arts i les Ciències zu erkennen.

Vom Campingplatz vorbei am Containerhafen
Vom Campingplatz vorbei am Containerhafen
Valencia-Strand und Containerhafen
Valencia-Strand und Containerhafen

Das Oceanogràfic gehört zu den Highlights, die man in Valencia unbedingt besichtigt haben muss!

Der Audioguide hilft uns, dieses meeresbiologische Kunstwerk, das in Europa wohl seinesgleichen sucht, zu erkunden.

Die FlamingoKolonie
Die FlamingoKolonie
Ein regungsloses Krokodil
Ein regungsloses Krokodil
Frühling in der Schildkröten-Welt
Frühling in der Schildkröten-Welt
Antarktis
Antarktis
Korallenriff im Indischen Ozean  (in Valencia)
Korallenriff im Indischen Ozean (in Valencia)

Taucher bei Reinigungsarbeiten.

 Ciutat de les Arts i les Ciències

Die Stadt der Künste und Wissenschaft ist eine der wichtigsten neueren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die futuristisch anmutenden Kultur- und Freizeitanlage ist einen bekannte Fotoattraktion und ein Konglomerat aus Museen, Ausstellungsgebäuden, Oper und vielem mehr. Die Attraktionen sind hier unter anderem das 3D-Kino L’Hemisfèric, das Science Center, das L’Oceanogràfic, das L’Umbracle und die Oper. Aber auch einfach ein Spaziergang durch den Gebäudekomplex lohnt sich!

(www.visitvalencia.com)

Dienstag, 25. März

Wir haben uns für heute viel vorgenommen, also wird früher gefrühstückt und die Tour in die Stadt früh in Angriff genommen.

Vorbei am  "Nordbahnhof",  vorbei an der Stierkampfarena  finden wir den Central Market!

Die Markthalle
Die Markthalle

Geheimtipp Valencia: Central Market

Wie im siebten Himmel: Der „Central Markt” in Valencia ist einer der größten Indoor-Märkte Europas. Allein das Gebäude im Jugendstil ist überaus beeindruckend. Wer den Puls Valencias spüren und sich dabei noch kulinarisch inspirieren lassen möchte, ist hier genau richtig. Im Markt erwarten euch fast 400 Händler mit köstlichen Leckereien. Wer im Urlaub selbst gerne mal den Kochlöffel schwingt, kann hier jede Menge frische und qualitativ hochwertige Zutaten kaufen.

(www.visitvalencia.com)

 

          Schinken?                                                 Meeresfrüchte?                                    Empanada?                                                Paella?

Seidenbörse

Unbedingt einen Besuch wert ist die Seidenbörse. Das Renaissance-Gebäude der Lonja de la Seda gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im 15. Jahrhundert wurden hier wertvolle Waren wie Öl und Seide gehandelt. Somit war dieser Ort maßgeblich am wachsenden Wohlstand der Stadt beteiligt. Das Gebäude ist nicht nur ein Zeitzeuge aus den Prachtzeiten Valencias, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk. Als Herzstück gilt Säulensaal, mit 17 Meter hohen, spiralförmig gewundenen Säulen. Malerisch zeigt sich auch der Orangengarten der Lonja de la Seda.

(www.visitvalencia.com)

Säulensaal
Säulensaal

 Lonja de la Seda

Die Seidenbörse (span. Lonja de la Seda; val. Llotja de la Seda) wurde zwischen 1482 und 1533 unter der Leitung des Steinmetzmeisters Pere Compte erbaut und gilt als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa. Sie besteht aus vier Teilen: dem Turm, dem Saal Consulado del Mar, dem Orangenbaum-Innenhof und dem Säulensaal. Der gesamte Komplex mit bebauten und unbebauten Zonen ist über 2000 m² groß. Seit dem 7. Dezember 1996 zählt die Lonja de la Seda zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nur einen Steinwurf von der Seidenbörse entfernt stoßen wir auf die Placa Reina, ein großer, sonnenüberfluteter Platz mit Kathedrale am oberen Ende. Nach Markthalle und Seidenbörse haben wir immer noch Energie für die Besichtigung der Kathedrale (natürlich unterstützt vom obligatorischen Audioguide).

Kathedrale Valencia

Zu den ersten Sehenswürdigkeiten, die bei einem Besuch in Valencia auf der To-do-Liste steht, gehört definitiv die Kathedrale. Die Kathedrale befindet sich mitten in der Altstadt und wurde im 13. Jahrhundert auf den Resten einer Moschee errichtet, die wiederum auf den Resten eines römischen Tempels stand. Die Kirche vereinte im Laufe ihrer Bauzeit und Umbauten verschiedene Baustile. Beim Besuch können Sie im Inneren den Renaissance-Altar mit seinen Fresken betrachten und das Kathedralen-Museum besuchen, das rund 90 Kunstwerke und allem voran den Heiligen Gral interessierten Besuchern präsentiert. Auch der Glockenturm kann bestiegen werden, dafür geht es auf 200 Stufen hinauf. Als Belohnung wartet der malerische Blick über Valencia.

Placa Reina
Placa Reina

Die Kathedrale von Valencia wurde ab 1262 auf den Grundmauern einer alten Moschee errichtet. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude oftmals umgestaltet. Auffällig sind die Puerta de los Apóstoles, aus dem 14. Jahrhundert, die Puerta del Palau, das älteste Portal der Kathedrale, romanisch mit Einflüssen aus dem Mudéjar, und die Puerta Barroca. Der an die Kathedrale angebaute gotische Turm Torre del Miguelete aus dem 14. Jh. gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

In einer Seitenkapelle der Kathedrale wird ein Kelch aus Achat als Reliquie aufbewahrt, der traditionell als Heiliger Kelch bzw. Heiliger Gral verehrt wird und in der Literatur mit eben der Sage um den Heiligen Gral verknüpft ist. Experten datieren den mörserförmigen Steinbecher in das 1. Jahrhundert vor Christus.

(www.visitvalencia.com)

Haben wir noch Kraft für weitere Besichtigungen? Es ist mittlerweile 17.00 Uhr!

Kraft und Energie haben wir nicht mehr, aber es bietet sich eine Lösung an: wir fahren in das moderne, restaurierte Hafenviertel, wo es von Bars und Restaurants nur so wimmeln soll! Langer Rede – kurzer Sinn … eine Paella Valenciana samt lokalem Wein runden den heutigen Tag ab!