Sonntag, 16. März
Wieder ein grauer Morgen. Wir nutzen Waschmaschine und Trockner des Hafen-Stellplatzes, bevor das nächste Ziel ins Visier genommen wird. Wir fahren nach Malaga. Der Stellplatz Area Camper Park Malaga, ca. zehn Kilometer östlich des Zentrums, dient als Basis für den Stadtbesuch. Hier haben wir alle Ent- und Versorgungsmöglichkeiten, hier haben wir sogar Duschen und morgens einen Baguette-Service.

Montag, 17. März
Die Wetter-App bestimmt heute mal wieder den Tagesablauf. Erst gegen 12. Uhr mittags öffnet sich eine Wolkenlücke und ermöglicht uns mit dem Motorroller trocken nach Malaga zu kommen.
Gleich zu Beginn des Hafens begrüßt uns ein bunter Glaskubus, „El Cubo“, äußeres Zeichen eines unterirdischen Museums, dem „Centre Pompidou“, einem Ableger des Originals in Paris.

Hier beginnt ebenfalls die neugestaltete Hafenpromenade „Muelle Uno“, „Mole Eins“, mit ihren zahlreichen Bars, Restaurants und Boutiquen.
Nachdem wir dieses Ensemble bestaunt haben, lenken wir den Roller durch die Stadtmitte Richtung Plaza de la Merced. Hier befindet sich das Geburtshaus des bekanntesten Sohnes der Stadt, Pablo Picasso, das der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht ist. Den Besuch heben wir uns für den späten Nachmittag auf, dann, wenn die Regenwahrscheinlichkeit erneut sehr hoch sein soll.
Vorher wollen wir die Altstadt erkunden, insbesondere dem Museo Picasso, in dem mehr als 200 Werke des Meisters ausgestellt sind, einen Besuch abstatten. Was wollen uns die zwei langen Schlangen vor dem Eingang sagen? Tagestickets sind momentan ausverkauft – geduldig warten ist angesagt. Und selbst bei den bereits online erworbenen Tickets bildet sich eine lange Schlange.

Also verschieben wir den Museumsbesuch auf …. irgendwann und schlendern durch die Gassen der Altstadt. Es herrscht ein reges, munteres Treiben, ein Stimmengewirr der unterschiedlichen Nationalitäten. Malaga scheint sich zu einem Touristenmagnet entwickelt zu haben. Restaurants, Tapas-Bars, Souvenirläden und Eiscafe´s – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Was unseren Geschmack angeht – ein Sangria und ein kleines Bier.
Was darf in Malaga nicht fehlen? Natürlich ….. !

Und nun zur Casa Natal Picasso, zum Geburtshaus an der Plaza de la Merced 15.
Per Audioguide erfahren wir einiger über die Kindheit des Künstlers und können einige Arbeiten, Fotografien Zeichnungen bewundern.
Mittlerweile ist es 17.00 Uhr, es regnet unaufhörlich, an weitere Besichtigungen ist nicht mehr zu denken. Zur Alcazaba, der Burg der einstigen maurischen Herrscher, können wir nicht mehr hochsteigen, ebenso wenig die alte Markthalle bestaunen. Aufgeschoben ...ist nicht aufgehoben!
Was jetzt? Zehn Kilometer zurück zu unserem Stellplatz. Zehn Kilometer bei strömendem Regen, auf regennasser Fahrbahn mit vielen Pfützen. Es macht keinen Spaß! Klitschenass kommen wir an, schnell die Klamotten wechseln und die Heizung einschalten!