Freitag, 14. März
Gibraltar in Two Days – Great Britain in Two Days
Bei strömendem Regen machen wir den Carthago heute Morgen startklar. Wiederum hat es die ganze Nacht geregnet und der Wohnmobil-Stellplatz in Tarifa ist übersät mit Pfützen.
Im Laufe des Vormittags beruhigt sich das Wetter, der Regen lässt nach, sogar die Sonne lugt ab und zu hinter den immer noch mächtigen Wolken hervor. Kurz hinter Tarifa Richtung Algeciras liegt rechter Hand ein Mirador, eine Aussichtspunkt. Die gesamte Straße von Gibraltar ist zu überblicken, sogar die Küstenlinie Marokkos lässt sich erahnen.
Gegen Mittag schließlich haben wir nach nur 120 Kilometern das Tagesziel erreicht. Gibraltar. Na ja, nicht ganz, parken müssen wir noch auf spanischer Seite, im Puerto Deportivo, dem Yachthafen von La Linea de la Conception. Bei der Ankunft können wir noch einen freien Platz aussuchen, am frühen Abend ist der gesamte Stellplatzbereich belegt, annähernd einhundert Wohnmobile sind hier aufgereiht.

Von La Linea de la Conception sind es nur zwei Kilometer bis Gibraltar, allerdings muss zuvor die Grenzkontrolle passiert (Gott sei dank haben wir die Reisepässe dabei) und die Landebahn des Flugplatzes überquert werden.
Die Nummernschilder der Autos tragen das Länderkennzeichen GBZ – Great Britain Zone.
Dass wir in Grat Britain sind, erkenn wir an den traditionellen Telefonzellen, den klassischen roten Briefkästen sowie den Doppeldeckerbussen. Und die Haupteinkaufsstraße heißt natürlich Main Street.
Für unseren ersten Besuch genügt die Main Street, zumal sie nicht nur mit den bekannten Boutiquen, sondern auch mit diversen Restaurants gesäumt ist. Was könnte es heute anderes zu essen geben als „Fish ´´n´ Chips“?

Samstag, 15. März
Die Wetter-App ist ja unglaublich – sie prognostiziert Sonnenschein für den heutigen Samstag und sie hat recht! Das bedeutet: die Seilbahn hinauf auf den „Upper Rock“ ist nicht, wie in der vergangenen Woche wegen des schlechten Wetters gesperrt und wir haben die Chance, den sog. Affenfelsen zu besteigen.
Erstaunlicherweise haben viele, viele andere Touristen diese Idee, also reihen wir uns in die lange Schlange am Ticket Office ein. Eine gute Stunde dauert es, bis wir in die Kabinenbahn steigen, 84 Brit. Pfund sind wir auch ärmer geworden, sowohl für die Gondel als auch für den Eintritt in das „Naturreservat“ mit den Sehenswürdigkeiten.
Aussichtsplattform "Upper Rock" - mit Blick nach Afrika.
Apes Den ist eine der bekanntesten Attraktionen! Wir erleben die Berber-Affen genau so, wie man es aus diversen Filmen kennt.


Christina auf dem Skywalk!
Die nächste Attraktion: St. Michael´ Cave, die riesige Tropfsteinhöhle.
